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BBA2030 Geförderte Projekte

Eine funktionierende digitale Infrastruktur bildet das Fundament für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung sowie die strategische Autonomie der Europäischen Union. Die österreichische Bundesregierung erkennt die Chancen des digitalen Wandels und verfolgt das Ziel, bis 2030 flächendeckend sowohl feste als auch mobile Gigabit-Anschlüsse bereitzustellen.

Um eine Chancengleichheit in allen Regionen zu gewährleisten, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr die zweite Breitbandmilliarde veröffentlicht. Dadurch werden bis 2026 zusätzliche Investitionen in Höhe von 1,4 Mrd. Euro in den Ausbau gefördert. Der vorliegende Bericht analysiert die Daten des zweiten Quartals 2023 der Initiative Breitband Austria 2030.

Im Rahmen der Datenanalyse der Breitband Austria 2030 wurden mehr als 850 Projekte in den Bereichen Access und OpenNet gefördert. Die Fördermittel für Access beliefen sich auf insgesamt 150 Millionen Euro, von denen bisher 120 Millionen Euro vergeben wurden. Für die Förderungen im Bereich OpenNet wurden 750 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, von denen bisher 728 Millionen Euro veröffentlicht wurden.

Bei der Analyse der Top acht Förderungen im Bereich von Access und OpenNet hat sich das Tochterunternehmen der A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft, die A1 Open Fibre GmbH, als großer Gewinner erwiesen und einen Anteil von 21% erhalten. Auf dem zweiten Platz befindet sich die nöGIG Projektentwicklungs GmbH mit 16% und auf dem dritten Platz, der einzelnen Fördernehmer, die BIK Breitbandinitiative Kärnten GmbH mit 11%.  

Die Darstellung des Durchschnittlichen Fördersatzes zeigt, dass die Höhe des Fördersatzes mit der Flächendeckung der Projekte einhergeht. Dies bedeutet, je höher der Fördersatz ist, desto höher ist die Flächendeckung. Projekte, die mit einer hohen Flächendeckung ausgebaut werden, betreffen BE Technology, die Breitband Oberösterreich Infrastruktur GmbH, und die illwerke vkw AG.

In Bezug auf die Top drei Access Fördernehmer:innen lässt sich festhalten, dass 44% aller Förderungen die A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft erhielt. Die nöGIG Projektentwicklungs GmbH erhielt 28% und die Feistritzwerke-STEWAG-GmbH 11%.

Die Analyse zeigt im Bereich der OpenNet Förderungen, dass besonders die Bundesländer Steiermark, Niederösterreich und Kärnten davon profitiert haben. Die Top drei Fördernehmer:innen teilen sich ein in die A1 Open Fibre GmbH (in Tsd. 181 090€), die nöGIG Projektentwicklungs GmbH (in Tsd. 98 972€) und in die BIK Breitbandinitiative Kärnten GmbH (in Tsd. 96 582€).

Weitere Informationen zur Analyse finden Sie unter folgenden Link: BBA2030_Förderbetrachtung

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